Klasse 3/4b

Krasses Zeug“ mit Dirk Bayer

 

Heute waren wir beim Theaterpädagogen Dirk Bayer. Er hat mit uns über Mobbing geredet und was man dagegen tun kann. Besonders eindrucksvoll waren die kleinen Theaterstücke zwischendrin. Ich durfte einmal auch die Lehrerin sein. Es ging um ein Mädchen, das Tina heißt und von einem Jungen namens Markus gemobbt wurde. Der Markus hat immer Sprüche geklopft, von denen erdachte, dass sie cool sind. Ihr ganze Klasse hat darüber gelacht. Markus hat ihr nie zugehört, wenn sie mit ihm sprechen wollte und auch nicht verstanden, wie verletzend sein Verhalten war. Im Anschluss stellte er Fragen über unser Verhalten in so einer Situation. Die meisten waren der Meinung es einfach zu ignorieren. Dass das nicht geht, hat er uns anschließend deutlich demonstriert. Nur wenn du Freunde hast, die dir helfen, entkommst du so einem Fiesling.

Er hat uns erklärt, dass im Internet viele Gefahren lauern. Beim Chatten kann jemand, den man nicht kennt, von dir ein Bild verlangen. Er könnte es dann auf Facebook oder Twitter stellen und etwas dazu schreiben, was nicht stimmt. Ebenso kann man Bilder in eine WhatsApp-Gruppe stellen und alle, die zu dieser Gruppe gehören, können das Bild dann anschauen. Wir haben auch etwas über Mobbing in der Schule gelernt. Dirk Bayer hat uns den Tipp gegeben, dass die Täter Aufmerksamkeit wollen: Beschäftige dich mit dem Opfer – nicht mit dem Täter! Nimm das Opfer bei der Hand und sage: „Komm, wir spielen miteinander!“

 

Wir spielen die Geschichte von Till Eulenspiegel nach und backen Eulen und Meerkatzen

Wisst ihr, wer Till Eulenspiegel ist? Er wurde um 1300 in Kneitlingen geboren und war wohl ein ungelernter fahrender Handwerker. Er galt überall als sehr lustig und spielte Schelmenstreiche in ganz Europa. Häufig wird er mit einer Narrenkappe dargestellt, aber eigentlich ist er sehr schlau, stellt sich aber oft dumm. Er nimmt vieles wortwörtlich und ärgert so seine Mitmenschen.

So sind auch die Eulen und Meerkatzen entstanden. Als er den Bäcker fragte, was er backen solle, war dieser verärgert, dass ein Bäckergeselle nicht wusste, was er zu backen hat und sagte daraufhin: Na, Eulen und Meerkatzen. Till Eulenspiegel nahm ihn wörtlich und backte diese. Als der Bäckermeister das Gebäck sah, wurde er zornig und jagte Till aus dem Haus. Auf dem Markt v erkauften sich seine Eulen und Meerkatzen aber vortrefflich. Das ärgerte den Bäckermeister noch mehr und er hätte Till jetzt gerne zurückgewonnen. Aber der hatte sich längst aus dem Staub gemacht. Auch wir haben Eulen und Meerkatzen gebacken. Frau Sczepannek hatte den Teig vorbereitet und wir haben daraus Eulen und Meerkatzen geformt und die mit Nüssen, Rosinen und Zuckerperlen verziert. Schaut selbst: Sind sie nicht toll geworden!

Die Schüler der Klasse 3/4b

Unser Besuch im Nürnberger Staatstheater

Wir machten uns zur ersten Pause alle auf den Weg und liefen zum Bahnhof. Alle waren gut gelaunt. Als wir am Bahnhof ankamen, gingen wir gleich zu unserem Gleis und fuhren mit dem Zug nach Nürnberg. Dort angekommen, liefen wir noch eine kurze Strecke und waren dann beim Theater angekommen. Zuerst hatten wir noch Pause und spielten auf der Wiese neben dem Theater Fangen. Danach gingen wir nach innen und zogen unsere Jacken und Mützen aus. Anschließend warteten wir noch kurz vor der Tür, bis es gongte. Wir saßen in der 1. und 2. Reihe. Das Stück hieß „Der kleine Barbier“. Es ist eine Kinderoper und die gekürzte Version der echten Oper „Der Barbier von Sevilla“von dem italienischen Komponisten Giacchino Rossini aus dem 18. Jahrhundert. Als Barbier bezeichnete man früher einen Friseur, der auch Kranke pflegte, Zähne zog und kosmetische Cremes anrührte. In der Geschichte ging es darum, dass sich Almaviva in ein Mädchen namens Rosina verliebt hat. Dann kommen Rosina und ihr Vormund Dr. Bartolo in den Friseursalon und lassen sich Zeitschriften geben. Almaviva versucht Rosina einen Liebesbrief zu überreichen und es klappt auch. Rosina liest ihn bei sich zu Hause, als ihr Vormund gerade nicht da ist. Sie antwortet ihm, indem sie ihm auch einen Brief schreibt. Da hört sie, dass Bartolo zurückkommt. Bartolo hatte einen coolen Anzug an, der aus lauter Ordnern bestand. Sie hat es dann auch geschafft, Almaviva den Brief zu geben. Almaviva versucht nun, persönlich mit Rosina zu sprechen. Dazu verkleidet er sich als Monteur, aber er hat damit keinen Erfolg, denn Bartolo enttarnt ihn. Auch als Flamencovertretungslehrer gelingt es ihm nur, Rosina zu sagen, dass Figaro und er sie um Mitternacht befreien werde. Als die drei in der Nacht wegschleichen, treffen sie auf den Notar, den Bartolo bestellt hat, um sich mit Rosina zu verheiraten. Kurzerhand unterschreiben Rosina und Almaviva den Vertrag. Leider nun etwas zu spät taucht Bartolo auf und ist stinksauer. Doch zum Schluss sagt auch er: „Musste ich auch Haare lassen, ich finde es wunderbar!“ Die Aufführung war lustig und spannend und vor allem die Musik war ganz toll. Ich fand es ganz super, dass wir als Zuschauer bei dem Stück mitmachen durften: Finja und Johanna durften eine Leiter tragen, Lara den Liebesbrief verstecken, andere waren die Trauzeugen. Alle mussten ganz doll aufstampfen und einmal ganz doll klatschen. Danach fuhren wir wieder nach Hause. Manche wurden direkt am Bahnhof abgeholt. Ich glaube allen hat es viel Spaß gemacht. Danke an die Lehrer, die das alles mit uns gemacht haben!

Josefine, Ben und Ronja, Klasse 3/4b

 

 

Vorlesetag an der Herrmann-Stamm-Realschule

Am Freitag, den 15.11.2019 besuchten wir um 8.00 Uhr von der Christian-Maar-Schule zur Realschule. Die Strecke dorthin war lang, länger als erwartet. Dort angekommen, machten wir eine Essenspause in der Aula. Einige Zeit später holte uns ein netter Lehrer ab und nahm unhjs mit in sein Klassenzimmer. Rechts am Ende des Zimmers standen Tische, auf welche wir unsere Taschen und Jacken ablegten. In der Mitte des Raumes lagen Kissen, auf denen wir es uns gemütlich machen durften. Auf dem Boden lagen viele bunte Sitzkissen, auf die wir uns setzten. Vor den Kissen standen ein kleiner Tisch und ein Stuhl. Auf dem Tisch lag ein Buch mit dem Titel „Die Fußballkicker - Band 1 -Anpfiff für das Siegerteam“.  Daraus lasen uns einige Realschüler vor. In der Geschichte ging es um einen Jungen namens Finn, für den Fußball das Größte ist. Er hat in der Geschichte aber gelernt, auch mal anderen im Fußball eine Chance zu geben. Es gab zwei Moderatorinnen, die uns nach jedem Vorleser Fragen stellten und den nächsten ankündigten. Danach gingen alle in die Turnhalle und zogen sich ihre Hallenturnschuhe an. Anschließend setzten sich alle Schüler in einen großen Kreis. Wir wurden in drei Gruppen eingeteilt, in denen wir Tanzschritte lernten. Als alle die Schritte beherrschten, tanzen wir alle zusammen. Mir hat es sehr gut gefallen und ich hoffe, dass wir bald wieder so etwas machen.

Josefine und Ben, Klasse 3/4b

 

 

 

Hier können Sie unseren Schulsong anhören:

Christian-

Maar-

Schule

Schwabach

Charakter

Macht

Schule