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Jährliches Präventionsprojekt: Medienerziehung für die 4. Jahrgangsstufe

Jährliches Präventionsprojekt: Medienerziehung für die 4. Jahrgangsstufe

Die digitale Medienwelt von Kindern ist spannend, birgt aber viele Risiken. Um Schülerinnen und Schüler frühzeitig für einen sicheren Umgang mit digitalen Medien zu sensibilisieren, bietet ein externer Medienpädagoge für die 4. Klassen ein praxiserprobtes, zweistündiges Präventionsprojekt zur Medienkompetenz an.

 Die Kernmodule des Projekts

  • Medien verstehen & hinterfragen: Die Kinder lernen, dass Medien von der gedruckten Zeitung bis zur eigenen Sprache reichen. Im Fokus steht die Reflexion über Apps und soziale Netzwerke, die sie im Alltag bereits nutzen.
  • Umgang mit Cybermobbing & Kettenbriefen: Praktische Verhaltensregeln für den Ernstfall. Die goldene Regel bei Drohungen oder komischen Bauchgefühl: Nicht weiterleiten, Absender blockieren und vertraute Erwachsene (Eltern, Lehrkräfte, Jugendsozialarbeit) informieren.
  • Experiment „Privat vs. Öffentlich“: Mithilfe eines interaktiven Fotoprojekts erleben die Schüler hautnah den Unterschied zwischen dem geschützten Klassenraum und der unkontrollierbaren Öffentlichkeit im Netz. Sie spüren direkt, was digitaler Kontrollverlust bedeutet.
  • Das „Seelentankmodell“ gegen Medienabhängigkeit: Ein anschauliches Modell zeigt den Kindern, wie wichtig eine Balance im Leben ist. Medien dürfen als „Tankstelle“ für gute Laune dienen – aber nur, wenn reale Kraftquellen wie Familie, Sport, Hobbys und Freunde nicht vernachlässigt werden.

 Die 7 goldenen Schutzregeln für Schüler

  1. Erst nachdenken, dann Bilder oder Videos ins Netz stellen
  2. Niemals Passwörter oder zu viele private Details verraten
  3. Keine Beleidigungen posten (Netiquette)
  4. Unangenehme Kommentare sofort löschen
  5. Kettenbriefe niemals glauben – sie sind immer eine Lüge
  6. Niemals mit Fremden treffen, die man nur aus dem Internet kennt
  7. Bei Problemen immer sofort mit Bezugspersonen sprechen